Hausinschrift
Wo der Herr nicht das Haus bauet, so arbeiten umsonst, die daranbauen
Wo der Herr nicht die Stadt behütet, so wachet der Wächterumsonst
Es ist umsonst, daß ihr früh aufstehet und hernach lange sitzet,
esset euer Brot mit Sorgen. Den Seinen gibt er es schlafend.
1759
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Es ist der älteste Hof in Kleinenwieden. 1759 baute der damalige
Besitzer Karl Friedrich August Dohme und seine Frau Karoline Louise Charlotte
geb. Bartling" den Hof im niedersächsischen Stil neu auf. Die Zimmerarbeiten
wurden vom Zimmermeister F. Brinkmann ausgeführt. Bis zum Jahre 1920
führten die Besitzer den Namen Dohme". Dann heiratete Wilhelm Prasuhn
aus Strücken ein. Den Hof erbte Dohme aus Herkendorf, da der einzige
Sohn aus dem 2. Weltkrieg nicht zurück kam (er ist seit 1945 in Rußland
vermißt). Dieser verkaufte ihn dann an Gottfried Kröll, dessen Sohn Karl-Georg
bewirtschaftet ihn heute.
Das Kolonat Nr.1 ist nach dem Kirchenbuch von 1655 mindestens seit
Anfang 1600 im Besitz des Mannesstammes der Familie Dohme gewesen. Nach
einer Angabe des 1909 zu Bremen verstorbenen Baumeisters August Dohme sollen
im fürstlichen Archiv zu Bückeburg Urkunden vorhanden sein, nach
welchem die Familie schon im 14.Jahrhundert den Hof besaß. Im Herbst
1920 ist das Kolonat, nach Verzicht des eigendlichen Erben August Dohme,
*am19.5.1885, in den Besitz seiner Schwester Emma Dohme übergegangen.
Durch ihre Verheiratung am 24.2.1921 mit Landwirt Wilhelm Prasuhn aus Strücken
Nr.2 ist damit nach mehr als 300 Jahren, bzw.600 Jahren ein neuer Familienname
auf den Hof gekommen.
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